Mieter/innen und ihre Vereine und Verbände betrachten Wohnungsunternehmen als die Gegenseite – und das zu Recht. Aber für die Organisation einer nicht-profitorientierten Wohnungswirtschaft muss man herausfinden, wie öffentliches oder genossenschaftliches Eigentum sinnvoll eingesetzt werden kann. Dafür braucht es einen Perspektivenwechsel. Es ist dabei wichtig, die Eigentumsfrage zu stellen. Nur reicht das nicht: Es geht darum, sie realistisch zu beantworten. Mitte Juli haben wir – Andrej Holm, Sebastian Gerhardt, David Scheller und Itziar Gastaminza Vacas, mit Unterstützung von Renate Berg – eine Studie zu den Strategien für eine bestandssichernde, nachhaltige und soziale Bewirtschaftung großer Wohnungsbestände vorgelegt.

