Pressemitteilung 14.02., 7 Uhr
Zwangsräumung wird versucht militärisch durchzusetzen Die Berliner Polizei versucht die Zwangsräumung der Familie Gülbol in der
Lausitzer Str 8 in Berlin Kreuzberg mit einem Großaufgebot durchzusetzen.
Um 6 Uhr fuhr die Polizei mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen in der
Lausitzer Str. 8 vor. Die Polizei ist auch über ein Nebenhaus in den Hof
der Lausitzer Str. 8 eingedrungen. Die Lausitzer Straße ist mit Gittern
großräumig abgesperrt.
Ca. 150 Personen sind in der Blockade vor dem Haus. Die Polizei hat ohneAufforderung den Ort zu verlassen, mehrere Personen brutal aus derSitzblockade gezogen und andere mit Pfefferspray verletzt.Gegen 6.30 Uhr hat die Polizei die Auflösung der Blockade vorersteingestellt und die Gruppe auf dem Bürgersteig eingekesselt. Bisher gab esmehrere Aufforderungen den Zugang zum Haus freizugeben. Die Leute werdenvom Haus weggeschickt und sollen Richtung Paul -Lincke- Ufer gehen. An dennächsten Kreuzungen sind noch einige hundert Menschen, denn dereigentliche Blockadebeginn war erst auf 7 Uhr angesetzt.Der Stadtteilladen in der Lausitzer Straße, in dem eine lange Nacht derPolitik und Kultur und ein Kiezfrühstück statt fand musste aufgrund dermassiven Polizeipräsenz schließen.Das bisherige gewaltsame Vorgehen der Polizei zeigt, dass hohe Mieten,Verdrängung und Zwangsräumung vom Berliner Innensenat nicht als sozialeFrage sondern als reine Sicherheitsfrage behandelt wird.Bündnis Zwangsräumung verhindernzwangsraeumungverhindern.blogsport.deFacebook: Zwangsräumung verhinderntwitter.com/WirKommenAlleSara Walther, David Schuster0176 928 106 34




