Bürgerinitiative fordert Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe
Im April wurde bekannt, dass der verbliebene private „Partner“ des Landes Berlin bei den Wasserbetrieben, der französische Konzern Veolia, mit dem Senat über einen Rückkauf seiner Anteile verhandelt. Die Berliner Wasserbetriebe waren 1999 zu 49,9 Prozent an die privaten Konzerne RWE und Vivendi (heute Veolia) verkauft worden. Seit dieser Teilprivatisierung stiegen die Wasserpreise in Berlin um ca. 30 Prozent. Die Bürgerinitiative Berliner Wassertisch setzte mit einem erfolgreichen Volksentscheid im Jahr 2011 die Veröffentlichung der bis dahin geheim gehaltenen Teilprivatisierungsverträge durch. Seitdem stehen die teilprivatisierten Wasserbetriebe immer wieder im Fokus politischer Diskussionen.




