Was denn „Linke Metropolenpolitik“ sei, versuchen die Herren Holm, Lederer, Naumann den Leser/innen des von ihnen herausgegebenen Bandes anhand von „Erfahrungen und Perspektiven am Beispiel Berlins“ zu vermitteln. – Das Werk als Versuch über Opportunismus zu bezeichnen, schösse weit über das Ziel hinaus.
Opportunismus hat mit Politik zu tun, die meisten Beiträge sind gemessen an einem politischen Anspruch nur eine Manifestation von Anpassung und Duckmäusertum. Als Seminararbeiten würden sie jedoch durchgehen, schon weil die akademisch geschulten Autoren diese Form sicher anzuwenden wissen.
Zentrum des Autorenensembles ist der Vorsitzende des Landesverbandes der Partei DIE LINKE, Klaus Lederer. Ihm zur Seite stehen die Politaktivisten Lompscher und Nelken und den Background bilden Wissenschaftler aus dem mittlerweile fest zementierten Verbund Humboldt Universität - Rosa-Luxemburg-Stiftung.Linke Metropolenpolitik sei, das kann Lederer gar nicht oft genug betonen, von bestimmten Rahmenbedingungen geprägt. Diesen Rahmenbedingungen gilt sein ganzer Respekt. Es sind die „globalen Prozesse“, die „bundespolitische Situation“ und „der Berliner durch das Zusammenwachsen der beiden Stadthälften geschaffene Kontext“.




