Bewohner der Seniorenwohnanlage in der Palisadenstraße lehnen Ferienwohnungen zur „Subventionierung“ ihrer künftigen Mieten ab.
Rainer Balcerowiak
Knapp 200 Rentnerinnen und Rentner kämpfen weiter um ihre behindertengerechten Wohnungen in der Palisadenstraße 41-46 in Friedrichshain. Ihnen droht die Verdopplung der Nettokaltmiete auf zwölf Euro pro Quadratmeter, was für viele Bewohner nicht tragbar wäre und somit einem Zwangsumzug gleichkäme.
Der Wohnkomplex war einst im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus für seniorengerechtes Wohnen konzipiert worden. Durch das Auslaufen der Anschlussförderung zum 31. Oktober 2012 kann der Vermieter anschließend die so genannte Kostenmiete verlangen – also jene rechnerische Größe, welche die vollen und in der Regel künstlich hochgerechneten Finanzierungskosten des Gebäudes beinhaltet.




