Wer zu dieser Zeit eine Wohnung suchte, der stand vor astronomischen Ablösesummen, ein persönliches Beispiel aus meiner damaligen Suchzeit: 2-Zimmer-Wohnung in Berlin Wedding, 55 qm (an die Miethöhe kann ich mich leider nicht mehr erinnern), Ablösesumme an den Vermieter sollten 5.000 DM sein, für eine kaputte Waschmaschine und einen stark verschmutzten Teppichboden in fleckenbraun … natürlich zuzüglich der Maklerprovision für diese fantastische Wohnung.
Das war kein Einzelfall. Ich habe damals dann nach langem Suchen eine Wohnung in Alt-Moabit gefunden, Hinterhaus, kein Bad, aber immerhin Innentoilette und bereits Gasheizung im Wohnzimmer. Im Winter war es so kalt in der Küche und im Schlafzimmer, dass man bequem hätte auch Eis produzieren können. Bekommen habe ich diese Wohnung, weil ich dem Vermieter so sympathisch war.




