Wenn Herr Otto über Wohnungspolitik spricht, sollte er etwas zu sagen haben. Immerhin ist er der baupolitische Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus und steht in der Nachfolge der kompetenten Baupolitikerin Barbara Österheld. Ob ihn aber die taz als Wohnungsbauexperten bezeichnen sollte, muss nach dem substanzlosen Interview stark bezweifelt werden.
Dass der rot-schwarze Senat eine Neubaudebatte angestoßen hat und die Zeit der neoliberalen rot-roten Koalition verlorene zehn Jahre waren, weiß jeder. Was Herr Otto aber über die grünen wohnungspolitischen Vorstellungen, für die er zum Teil verantwortlich ist, zu sagen hat, ist mehr als dürftig.




