Die Erfahrungen, die Mieter/innen in Berlin mit dem privatisierten und auf den Gewinn für die Investoren orientierten Unternehmen Gagfah machen mussten und über die im MieterEcho Nr. 342 berichtet wurde, sind keine Ausnahme.
In Hamburg haben sich Gagfah-Mieter/innen zusammengeschlossen und am 24. März eine Protestfahrt zur Gagfah Zentrale in Wandsbek organisiert. In der von ihnen verbreiteten Presseerklärung heißt es:
„Die Gagfah vernachlässigt große Teile ihres Wohnungsbestands und verweigert nötige Reparaturen und Sanierungsmaßnahmen. Undichte Fenster, Schimmel in den Wohnungen, verrottende Treppenhäuser und Keller, kaputte Fahrstühle, verwahrloste Außenanlagen, ausfallende Heizungen, mangelnde Parkmöglichkeiten und dennoch steigende Mieten – das sind die Wohnverhältnisse, die viele MieterInnen in den letzten Jahren gegen die Gagfah aufbringen. Die Ohnmacht, bei der Gagfah telefonisch oder schriftlich etwas zu erreichen, heizt die Empörung gegen die Gagfah an, deren Kundenmanagement schlicht als respektlos empfunden wird.




