Die Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen" hat am 26. September einen Gesetzentwurf vorgestellt, der Wohnungsbestände von privaten Unternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in öffentliches Eigentum überführen soll.
Der Vorschlag nimmt öffentliche Unternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Organisationen, die "ausschließlich gemeinnützigen oder religiösen Zwecken dienen", von der Vergesellschaftung aus. Schätzungsweise 220.000 Wohnungen wären betroffen.
Die Initiative plant, den Entwurf durch eine Konsultationsphase zu verfeinern, bevor sie ein Volksbegehren startet. Bei Erfolg würde ein zweites Gesetz eine öffentliche Einrichtung zur Verwaltung der überführten Immobilien schaffen.




