Die Feststellung, wie ungeniert von Parteien in Wahlkampfzeiten Situationen geschildert werden, die sie selbst verursacht haben, ist immer wieder erfrischend. Man könnte meinen, sie nutzen die Legislaturperiode nur, um Probleme anzuhäufen, die sie dann in Wahlkampfzeiten zu lösen versprechen.
Wie alljährlich haben sich die Honoratioren der Linksfraktion in Klausur begeben, diesmal um die Strategie ihrer Politikvermarktung für das Wahlkampfjahr festzulegen. Mietenpolitik gehört dazu und so wird analysiert: „Steigende Bestands- und Angebotsmieten sowie steigende Nebenkosten bei gleichzeitig stagnierenden Einkommen signalisieren einen angespannten Wohnungsmarkt. (...) Nach Wohnungsgrößen und Preisklassen ist der Wohnungsmarkt insbesondere bei kleineren Wohnungen im unteren Preissegment angespannt.“




