„Es gehört zu den Grundstandards der Menschlichkeit, eine Wohnung zu haben.“ So begründete der Aktionskünstler Kurt Jotter in einem Interview mit dem MieterEcho 384, warum er sich bei seiner Politkunst immer stark auf die Mieterbewegung konzentriert hat. Dabei war er weit über Berlin hinaus als Künstler bekannt.
Die Aktionen des 1987 von Jotter und Petersen gegründeten „Büros für ungewöhnliche Maßnahmen“ wurden sogar im Spiegel und der Tagesschau erwähnt. Am 11. Juni 1987 inszenierte es den Mauerbau auf der Kottbusser Brücke als „Anti-Kreuzberger-Schutzwall“ gegen die Abriegelung Kreuzbergs beim Berlinbesuch von Ronald Reagan. Auch die vom Büro für Ungewöhnliche Maßnahmen organisierte Jubelparade als Abgesang auf die Berliner 750-Jahr-Feiern 1987 sorgte für Aufsehen.




